Weihnachtsfeier

Eisenbahnhöhle

Verabschiedung des Jahres 2022

Bernhard lädt zur Weihnachtsfeier der Gruppe zu sich nach Hause ein und fast die gesamte Frau- und Mannschaft folgt. Rudi sammelt Irene, Okvin und mich ein und auf der fröhlichen Fahrt durchs wilde Rehgebirge werden schon fleißig Sprüche geklopft. Nach einer starken halben Stunde stehen wir vor Bernhards Haustür, die uns sogleich aufgetan wird. Wenig später trudelt auch Markus ein, so dass wir in diesem Jahr nur auf Peter verzichten müssen, der lieber im eingeschneiten Österreich sitzt.

Der Partyraum ist schon gemütlich eingeheizt und das Essen wird serviert, welches allen vorzüglich mundet. Fröhliche Worte fliegen hin und her und alle möglichen Themen, ober- und untertägiger Natur, werden sachkundig kommentiert. Schließlich zücken Rudi und ich unsere USB-Sticks mit Bildmaterial und kurzen Videos: Rudi stellt die Aktivitäten in der Eisenbahnhöhle vor, die leider zu keiner neuen Katasternummer geführt haben. Ein ständig nachrutschender Versturz, der in der engsten Stelle der Höhle sitzt, konnte nicht überwunden oder abgestützt werden. Das Objekt verblieb somit leider knapp unter der 5m-Marke und die Arbeiten wurden eingestellt. Ich zeige ein paar Bilder von der Höhlensuche am Nägelberg, der Besichtigung der Ölklingenquelle bei Weißenstein, dem Wassereinbruch in der Großen Scheuer und ein paar weitere Kleinigkeiten. Danach wird weiter gefuttert und über Gott und die Welt diskutiert. Gegen 23 Uhr macht sich die Müdigkeit breit und wir fahren in alle möglichen Himmelsrichtungen nach Hause.

Wider die Schlufdynamik!

Schon wieder ist ein Jahr vorbei gerauscht und die errungenen Erfolge verdienen gebührend zelebriert zu werden! Fast alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter folgen gerne der Einladung zur Weihnachtsfeier im Palais Irene an den Gestaden der lauter fließenden Rems. Kurz nach 18 Uhr treffen die Heldinnen und Helden Schlag auf Schlag ein und tragen körbe- und kistenweise Speis und Trank ins Haus.

Jahresabschlussfeschd

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, in Höhlen kann / darf man nicht gehen, also muss man sich anderweitig unterhalten. Bernhard lädt am Samstag Abend zu sich auf seinen „Tanzboden“ ein und fast alle folgen dem Ruf mit Weib, Kind und Kegel. Auf diese Weise kommt eine ziemlich große und vergnügte Gruppe zusammen.

Nachdem das mitgebrachte Essen niedergemacht worden ist, wird der Beamer vorgeglüht und verschiedene Höfos zeigen Bilder von Touren in Frankreich, auf der Alb und im schwäbischen Keuperbergland, die in den vergangenen 12 Monaten unternommen worden sind. Ein paar Videos von den Kamerafahrten ins Innere von für Menschen unzugänglichen Hohlräumen flimmern über die Leinwand. Mit dieser Technik konnten wir uns im vergangenen Sommer Einblicke in bisher unerforschte Fortsetzungen einiger Höhlen verschaffen. Bernhard zeigt auch einige mit der IR-Kamera geschossene Wärmebilder von Höhleneingängen und von „verdächtigen Stellen“, wo Luft aus dem Boden austritt und sich vielleicht eine Höhle verbirgt.

Nachdem die Bilder gezeigt und befachsimpelt worden sind, sind die Kinder müde und knatschig, so dass kurz vor der Geisterstunde der Zusammenhock aufgehoben wird. Das nächste Jahr kann kommen!