künstlicher Hohlraum

Der Bunker im Bauernhölzle 1 (Katasternummer 7124/11K) in Schwäbisch Gmünd

Zusammenfassung

Beim „Bunker im Bauernhölzle 1“ (Katasternummer 7124/11K) handelt es sich um einen 200 m langen Stollen im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd. Er wurde vermutlich im 2. Weltkrieg als Luftschutzstollen angelegt. Lange Zeit galt er als unzugänglich, doch im Jahr 2015 konnte das unterirdische Bauwerk untersucht und vermessen werden. Der Stollen befindet sich geologisch in der Löwenstein-Formation (Keuper). Interessant ist der Bunker wegen seiner Sinterbildungen und wegen der Einblicke, die er in die örtliche Geologie gestattet.

Der Adlerkeller (Katasternummer 7224/17K) in Eislingen

Zusammenfassung

Beim Adlerkeller (Katasternummer 7224/17K) handelt es sich um einen rund 35 m langen ehemaligen Bierkeller in Eislingen/Fils. Er wurde ab dem Jahr 1825 erbaut. Neben seiner Bedeutung als potenzielles Baudenkmal, ist der Keller wegen seines intensiv gefärbten Sinters interessant.

Bauernhölzle und Adlerkeller veröffentlicht

Ich bin stolz darauf, dass vor kurzem unsere Forschungsergebnisse aus zwei künstlichen Hohlräumen in gedruckter Form veröffentlicht wurden. Zum einen

„Der Bunker im Bauernhölzle 1 (Katasternummer 7124/11K) in Schwäbisch Gmünd.“

und zum anderen

„Der Adlerkeller (Katasternummer 7224/17K) in Eislingen“, erschienen in den „Beiträgen zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland“, Heft 54, auf den Seiten 24-29 respektive 30-35.

Weitere Manuskripte wurden schon eingereicht und noch mehr Material ist „in der Pipeline“.

Kellervermessung

Da gibt es so ein Kellerchen, das wir besichtigen und vermessen durften. Da in der Zeit zwischen 1. Oktober und 1. Mai zum Schutz der Fledermause Höhlen nicht begangen werden dürfen, waren wir sehr erfreut, als an uns die Bitte herangetragen wurde einen Keller zu vermessen.
Daraus machten wir zwei Aktionen. Die erste diente der Besichtigung und der Fotodokumentation und die zweite diente der Vermessung. Hierbei kamen zwei Methoden zum Einsatz.

Keller oder Bunker?

Rudi konnte beim Bauamt einen Katasterplan aus den Zeiten des Größten Schnurrbartträgers aller Zeiten organisieren, dem zu entnehmen ist, dass man in der Endphase des Krieges noch eine weitläufige Bunkeranlage am Rande von Schwäbisch Gmünd bauen bzw. eine bestehende vergrößern wollte. Connections zu einem Häuslesbesitzer in der fraglichen Gegend ergaben, dass unter seinem Haus unterirdische Räume existieren. Wir wollen nun klären, ob diese in einem Zusammenhang mit dem Bunkerbau stehen. …

Lady Gaga und die Kellerkinder

An einem schönen Wintersonntag sieht man ein seltsames Häufchen vor dem Anwesen in der …straße X in Schwäbisch Gmünd stehen: Bernhard, Günter, Irene, Markus, mich und natürlich Rudi, der die Tour organisiert hat. Bevor die Nachbarn in dieser eher gehobenen Wohngegend die Polizei rufen können, begrüßt uns Herr B., der Bewohner des Hauses, freundlich und lässt uns ein in sein Reich. …

Äch hocke in meinäm Bonker

Am späten Sonntag Nachmittag schaufle ich ein schmales Zeitfenster für eine kleine Tour frei. Wohin auf die Schnelle? Ich beschließe, mir die verlassenen NATO-Bunker im „Tannenwäldle“ zwischen Bettringen und Waldstetten anzuschauen. Gehört habe ich von denen schon vor 25 Jahren. Inzwischen gibts davon auch einige Fotos mit Koordinaten im Internet und natürlich auch den unvermeidlichen Geocache.

Knecht Ruprecht

Na, liebe Höfo-Kinder, wart ihr auch schön brav? Nein? Dann holt euch Knecht Ruprecht in den Spezialkeller für böse kleine Höfos:

Keller für böse Kinder
Keller für böse Kinder

(Hinweis: Für die Erstellung dieses Artikels wurde niemand verletzt. Alle Beteiligten, auch die Kleinen, hatten viel Spaß beim Herumkrabseln in diesem aufgelassenen Eiskeller.)

Salvatorkirche in Schwäbisch Gmünd – Kirche unter Tage

Am Freitag hatte ich Termine in Schwäbisch Gmünd. Die Pause überbrückte ich mit einem Spaziergang auf den Salvator. Dort, gleich hinter dem Bahnhof, befindet sich am Ende eines Stationenweges die m. W. einzige Höhlenkirche Deutschlands.

Die Kirche St. Salvator in Schwäbisch Gmünd

Leiterabstieg durch Rohr

In der Nebelhöhle bei Hahnstätten

Am heiligen Sonntag Morgen, dem 13. Januar 2002, schickte ich mich allen Ernstes an, die Nebelhöhle zu befahren. Bevor nun einer denkt „Iihhhh, der Roger befährt auf einmal Schauhöhlen“, muss ich hinzufügen, dass ich nicht von der Nebelhöhle auf der Schwäbischen Alb spreche, sondern von der Nebelhöhle im Taunus. Dieselbe ist 1999 von der Höhlenkundlichen Arbeitsgruppe Hessen entdeckt worden und weil ich sowieso dienstlich nach Frankfurt hoch musste, bot es sich an, ein paar Höhlen zu besuchen.

Ich traf mich kurz nach Zehn in Frankfurt mit Bernd und Yvonne und nach kurzem Small Talk ging es schon gemeinsam hinaus in den Karst. Unterwegs stießen noch weitere Höfos zur Gruppe hinzu.